Ausbildung
Immer vorwärtsschauend, aber auch immer
den Blick zurück auf die Meister der klassischen Reitkunst.
Junge Pferde: Schonend aber konkret an ihre späteren Aufgaben heranführen nach der Ausbildungsskala, die durchaus auch in ihrer
Reihenfolge variieren darf. Hab ich z.B ein junges Pferd welches kopflos stürmt und seine Vorderhand ständig überlastet, hilft mir die
frühe Korrektur durch Versammlung, um dann eine Losgelassenheit und ein Vorwärts zu erreichen.
Von Remonte bis Schulen über der Erde: Das Pferd bestimmt die Geschwindigkeit, der eine piaffiert schon im Ansatz mit 5 Jahren, der
andere hat Schwierigkeiten im Rechtsgalopp noch mit 7. Es gibt durch Krankheit, undynamischen Körperbau oder schwächere Nerven
belastete Pferde, die durch die verschiedenen Methoden ihren bestimmten Weg finden, um mit ihren Nachteilen umzugehen. Der
Ausbilder ist lediglich für die Wegweisung und die motivierende Unterstützung notwendig. Mit Freude und Elastizität immer neue
Lektionen zu lernen, muß das Pferd im Ansatz wollen.
Viel Lob ( bedenken Sie Liebe geht durch den Magen..) und auch ab und zu ein beherzter Klapps mit der Gerte zur Fleißaufforderung- und
dabei eine geistige und körperliche Überforderung vermeiden, sollte dazu führen, daß Ihr Pferd sich freut, wenn sie mit Halfter auf die
Weide kommen.
Läuft es weg? Naja, es geht ihm auch nicht immer gleich gut. Sind sie schon einmal mit Kopfschmerzen geritten, oder mit einer
verspannten Nackenmuskulatur? Sie haben den Vorteil, daß sie nicht jemanden tragen müssen und aufhören können, wenn es Ihnen zu viel
wird. Läuft es immer weg...dann sollten Sie sich Gedanken machen.
Alte Pferde: Können durch viele Ausbildungsmöglichkeiten lange geschmeidig und lebhaft erhalten werden        Lucky 16 Jahre bis L-
Niveau ausgebildet -mit 19 kam er zu mir, wurde dann mit viel Gymnastizierung auf die Hinterhand gesetzt und hat mit 21 die Piaffe und
mit 22 die Levade gelernt.